Trockene Haut – Wie schütze ich meine Haut im Winter?





Wenn wir aus dem Fenster schauen, dann ist es zurzeit oft grau, kalt, nass und es wird früh dunkel. Das bedeutet, dass der Winter wieder angekommen ist. Es wird dann wieder die dicke Winterjacke herausgesucht, man verbringt die kalten Tage lieber im Warmen. Doch ab und zu kommt doch mal die Sonne heraus und dann genießt man gerne auch einen Spaziergang in eisiger Kälte.  Aber was bedeutet das für Ihre Haut, wenn es wieder Winter wird? Wie merke ich überhaupt, dass ich trockene Haut habe?

Wir versorgen Sie mit Tipps und Tricks rund um trockene Haut und klären Sie auf, warum Ihre Haut im Winter trockener ist als im Sommer.
 

Inhalt:

1. Warum Sie Ihre Haut vor der Kälte und Heizungsluft schützen müssen
2. Pflegetipps
3. Was Sie bei trockener Haut dringend vermeiden sollten
4. Haustellen, die ganz besonders viel Aufmerksamkeit brauchen
5. Wie kann ich meine Haut zusätzlich vor dem Austrocken schützen?
6. Der Wirkstoff, den Sie im Winter brauchen, heißt Urea


1 Warum Sie Ihre Haut vor der Kälte und Heizungsluft schützen müssen

 

  • Durch die Kälte wird der Hauttalg zäh und verteilt sich nur sehr langsam. Damit verliert die Haut einen Teil ihrer Schutzfunktion.
  • Durch fallende Temperaturen produzieren die Talgdrüsen immer wenig Hautfett. Die Haut wirkt rissig und schuppig, weil der Haut Fett und Feuchtigkeit fehlen.
  • Die Blutgefäße der Haut ziehen sich zusammen, die Haut bekommt so weniger Sauerstoff und Nährstoffe, dadurch sieht die Haut blass aus.

Heizungsluft

  • Die warme Luft entzieht unsere Haut Feuchtigkeit, die Haut ist empfindlich und rau. Sie spannt unangenehm und juckt.
  • Die Hautfeuchtigkeit verdampft im Warmen viel schneller als bei normaler Luftfeuchtigkeit.

Das ist die Ursache, dass viele Menschen im Winter trockene Haut haben und der natürliche Hautschutz nachlässt. Deshalb ist es gerade in der Winterzeit so wichtig die Haut gut zu pflegen und darauf zu achten, was sie zum gesund werden und gesund bleiben benötigt.

2 Pflege-Tipps

Lipide und Feuchtigkeit der Haut zufügen

Das Zusammenspiel zwischen Lipiden und Feuchtigkeit ist sehr wichtig für die Haut im Winter. Wird einer dieser beiden Faktoren vernachlässigt, können schnell Juckreiz, Spannen und Rauheit entstehen. Sie sollten daher auf reichhaltige Cremes mit guten, pflanzlichen Fetten achten.
Bei der Pflege werden meist Wasser-in-Öl-Emulsionen bevorzugt. Feuchtigkeits- und fettspendende Öle sind in den Pflegemitteln zusammen mit Wasser fein gelöst. Im Vordergrund steht hier der hohe Fettanteil, das Vorhandensein des Wassers lässt das Mittel aber besser in die Haut einziehen. Die Haut wird nachhaltig vor der Austrocknung geschützt.


Rückfettende Reinigungsprodukte verwenden

  • Reinigungspodukte sollten immer gründlich abgespült werden, damit keine Rückstände auf der Haut verbleiben. Speziell bei der täglichen Dusche ist auf ein rückfettendes Duschgel zu achten, welches zudem sparsam verwendet werden sollte. Reinigungsprodukte sollten einen ph-Wert von 5,5 - 5,9 haben und somit hautneutral, mild und seifenfrei sein.
  • Die Haut nach der Dusche oder Reinigung sanft abtrocken und sofort eincremen.
  • Lauwarmes Wasser benutzen. Heißes Wasser ist besonders im Winter verlockend, jedoch entzieht warmes Wasser der Haut Feuchtigkeit.
  • Baden Sie nicht öfter als ein Mal pro Woche und am besten mit rückfettenden Ölbädern.
     

3 Was Sie bei trockener Haut dringend vermeiden sollten

Ein langer Kontakt mit Wasser sollte vermieden werden, da sonst die natürliche Fettung der Haut gestört wird. Die Haut verliert beim Waschen Fette und Feuchtigkeit. Nicht nur der Feuchtigkeitsverlust wiegt hier schwer, denn ohne Fett verdunstet die Hautfeuchtigkeit schneller und die Haut wird zusätzlich ausgetrocknet. Durch das lange Duschen oder Baden wird die Haut so unnötig strapaziert. Daher sollte das Duschen nicht länger als 10 Minuten dauern und Bäder nicht länger als 15 Minuten bei maximal 35 Grad warmem Wasser.

Parfümierungen und Konservierungsstoffe sollten vermieden werden, da trockene Haut leichter irritierbar ist und oft auch allergisch reagieren kann. Daher sollte auch kein stark alkoholhaltiges Gesichtswasser benutzt werden.

Bei trockener und gereizter Haut sollte auch auf Peelings verzichtet werden (oder nur ein sehr mildes Peeling genutzt werden), da die Haut bei diesem Vorgang stark strapaziert wird.

Vorsicht mit Feuchtigkeit. Cremes mit hohem Wasseranteil sind - auch wenn es sich gut anhört - nicht hilfreich bei trockener Haut. Durch die Heizungsluft und die Kälte kann die Haut das Wasser nicht speichern, die Hautbarrierefunktion ist geschwächt und trockene Haut trocknet weiter aus. Weichen Sie hier auf fett- und lipidhaltige Produkte aus, um den Feuchtigkeitsgehalt Ihrer Haut wieder zu erhöhen.

 

4 Haustellen, die ganz besonders viel Aufmerksamkeit brauchen

Hände

  • Schutzhandschuhe tragen beim Umgang mit Reinigungs- oder Desinkfektionsmitteln
  • bei Spaziergängen Handschuhe tragen, somit schützen Sie Ihre Hände vorm Austrocknen
  • im gemütlichen Warmen verwenden Sie eine reichhaltige Handcreme
  • Hände immer gut abtrocknen und nach jedem Händewaschen eincremen, damit schützen Sie Ihre Hände
  • Handcremes sollten Urea, Glycerin und pflegende Öle enthalten, diese leisten sofortige Hilfe. Kamille und Ringelblume wirken auch helfend für die Hände, da sie entzündungshemmend sind.
  • Anwendungstipps: Vor dem Schlafengehen tragen Sie eine reichhaltige Creme auf Ihre Hände auf, ziehen Sie einen Baumwoll-Handschuh an und lassen über Nacht einwirken. Ihre Haut wird dadurch wieder super weich und zart.

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Gesicht

  • Zur Reinigung des Gesichts verwendet man Produkte, die viele Rückfetter enthalten, z. B. Reinigungsmilch.
  • Hafermehl oder Molke reinigen mild und schonen die Haut.
  • Zur Vorbereitung auf die kalten Temperaturen etwa 30 Minuten vor dem Verlassen des Hauses eine reichhaltige Gesichtscreme auftragen. Darauf achten, dass die Creme vollständig enzieht, da sonst bei Gesichtspflege mit hohem Wasseranteil die Gefahr besteht, dass Feuchtigkeitspartikel auf der Haut einfrieren.
  • Make-up verwenden, das viel Feuchtigkeit enthält.
  • Anwendungstipp: Am besten das Gesicht morgens und abends mit einer Reinigungsmilch reinigen und danach eine reichhaltige Gesichtscreme auftragen.

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Füße

  • Auch wenn unsere Füße im Winter meist nicht zu sehen sind, benötigen sie trotzdem Pflege.
  • Anwendungstipp: Eine Fußcreme dick auftragen, die speziell für rissige Haut geeignet ist. Ein Bauwollsöckchen überstreifen und entweder mit einem leckeren Tee und einem guten Buch auf die Couch legen und möglichst lange einziehen lassen oder sogar über Nacht anwenden.

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Lippen

  • Wenn es kalt wird, werden unsere Lippen spröde, rau und rissig. Schnell ist eine Lippe eingerissen und sorgt für Schmerzen. Dies passiert vor allem, wenn die Lippen feucht sind und wir dann in die Kälte gehen.
  • Lippen brauchen daher einen hohen Fettgehalt um geschmeidig zu bleiben, etwa durch das Auftragen von Melkfett oder einer wasserfreien Lippenpflege.
  • Auch wenn es ein gewohnter Reflex bei rauen oder sogar aufgerissenen Lippen ist, mit der Zunge darüberzufahren, um die Lippen feucht zu halten: Der Speichel verdunstet und die Lippen trocknen noch mehr aus.
  • Anwendungstipp: Fetthaltigen Pflegestift benutzen oder - wenn in akuter Situation nicht vorhanden - ein bisschen Honig auf die Lippen auftragen.

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5 Wie kann ich meine Haut zusätzlich vor dem Austrocken schützen?

Viel Trinken

Die Haut gibt ständig Flüssigkeit ab und muss durch ein ausreichendes Trinken wieder aufgefüllt werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass man als gesunder Mensch mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag trinken sollte. Wer damit Probleme hat, sollte sich einen Trinkplan aufstellen der festlegt, wann wie viel getrunken werden sollte. Oder man teilt die Menge auf kleinere Fläschchen auf, die werden schneller getrunken.

Wer genug von normalem Wasser hat, kann natürlich auch ungesüßten Tee zu sich nehmen.


Vitamine und Mineralstoffe

Vitamin A
Wird zum Aufbau neuer Hautschichten benötigt, stabilisiert die Zellwände und sorgt so für glatte Haut.

Lebensmittel: Eigelb, Lachs, Obst und Gemüse liefern Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Beta-Carotin kommt vor allem in stark gefärbtem Obst und Gemüse vor: Möhren, Aprikosen, Brokkoli, Grünkohl und Paprika.

Vitamin E
Verringert den Feuchtigkeitsverlust der Haut.

Lebensmittel: Körner und Nüsse
 

6 Der Wirkstoff, den Sie im Winter brauchen, heißt Urea

Urea hilft, die Barrierefunktion der trockenen Haut wiederherzustellen und den Wasserverlust zu normalisieren.

UreaUrea (Harnstoff) ist auf jeder gesunden menschlichen Haut zu finden und sorgt als natürlicher Feuchthaltefaktor für ein verbessertes Wasserbindevermögen der Haut. Durch seinen Aufbau zieht es Feuchtigkeit aus der Luft an und hält sie fest, so dass die Haut befeuchtet wird. Durch das äußere Auftragen von Urea kann der Urea-Haushalt wieder ausgeglichen und die Haut wieder besser mit Feuchtigkeit versorgt werden.

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Also schenken Sie Ihrer Haut im Winter ganz viel Liebe!

 

Bildnachweis: ©victoria_fox / fotolia.com

 

 

 



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